Die Autorin

Es ist meine große Leidenschaft und füllt den Großteil meiner Freizeit: das Herstellen von hochwertigen Kosmetikprodukten und handgesiedeten Seifen.


Herkunft

Mein Name ist Sarah Spitzley, ich bin geboren im Jahr 1992 und wohne in der schönen Vulkaneifel, am Laacher See. Genauer gesagt in Mendig. Hier wohne ich schon seit ich denken kann und hier möchte ich auch bleiben, denn es ist einfach schön in dieser Gegend. Manche Außenstehende mögen denken: leben direkt neben einem aktiven Vulkan, nichts für mich! Doch ich fühle mich hier wohl und der "gefährlich anmutende" Vulkan "Laacher See", von dem schon lange prophezeit wird, er möge bald wieder ausbrechen, blubbert weiterhin brav vor sich hin.

Berufung

Nachdem ich mein Abitur bestanden hatte, begonn ich eine Ausbildung zur Chemielaborantin im Jahr 2012. Denn welche Richtung hätte ich einschlagen sollen, wenn nicht diese? Für mich kam nichts anderes in Frage, als mich auch endlich beruflich mit der Chemie auseinanderzusetzen. Nachdem ich in der Realschule jahrelang davon fasziniert war, hatte ich in der Oberstufe erst einmal für drei Jahre lang keinen Chemieunterricht mehr, da ich mich (ihr werdet mich jetzt töten wollen) für Französisch entschieden hatte. Mein damaliger Berufswunsch war der des Übersetzers, da ich mich für Sprachen ebenfalls interessierte und Spaß am Lernen von neuen Sprachen hatte. Doch nachdem meine Hobbys immer mehr meiner Freizeit in Anspruch nahmen stand eines für mich fest: darüber musst du mehr wissen. Und so entschied ich mich schließlich, völlig richtig, für die Chemie. Und somit begann ich die Ausbildung zur Chemielaborantin: die Ausbildung war genau mein Ding! Seit meinem  Abschluss im Juni 2015 arbeite ich nun als Chemielaborantin in der Forschung und Entwicklung von wirkstoffhaltigen Pflastern, wie bspw. Hormon- oder Schmerzpflaster. So stehe ich nun jeden Tag mit weißem Kittel und Schutzbrille im Labor.

Leidenschaft

Kommen wir jedoch nun zum eigentlichen: wie bin ich überhaupt zur Kosmetikherstellung und zum Seife Sieden gekommen? 

Vor einigen Jahren beschäftige ich  mich intensiv mit dem Thema Haarpflege, da ich damals mit störrigen Haaren zu kämpfen hatte. Um diese zu bändigen, wollte ich mir meine eigene Haarpflege herstellen und so stieß ich auf olionatura, eine fantastische Seite, auf der man alles zur Herstellung von Kosmetika lernen konnte und auch heute noch kann. Dies war im April 2010. Ich rührte meine ersten Shampoos, es folgten Cremes und nach vielen Monaten und dem einen und anderen Jahr konnte ich es schon viel besser. Angefangen mit Kochtopf und Handrührgerät wechselte ich zu Bechergläsern und "Zauberstab", schließlich zu einem professionellen Laborrührwerk. Und glaubt mir: einmal mit diesem Hobby angefangen, ist man 1. sehr viel Geld los und 2. kann man nicht mehr aufhören. Es macht einfach unheimlich viel Spaß, selbst entscheiden zu können, was man in einer Creme haben möchte. Außerdem kann man komplett individualisierte Kosmetika herstellen, die perfekt auf die eigene Haut abgestimmt sind. Es ist wirklich ein Traum. Der Fantasie ist auch bei der Vielfalt an Produktgruppen keine Grenzen gesetzt: ob pflegende Körpercreme, leichtes Hydrogel für das Gesicht, leckerer Badecupcake oder samtiger Handcreme, das Entwickeln neuer Produkte ist ein Traum.

In den Kosmetik Foren, in denen ich mich herumtrieb, gab es auch immer eine Abteilung zum Seife Sieden. Ich dachte mir jedoch immer: "Seife? Sowas brauchst du nicht, das hast du eh noch nie benutzt, die trocknet doch eh nur die Haut aus. Nein, sowas mach ich nicht".Tja, das hättste wohl gerne, Sarah, gell? Und so kam es, dass ich März 2012 dem Seifesieden verfiel und seither nicht mehr von diesem Virus geheilt werden konnte. Ich hätte es nicht geglaubt, aber der Suchtfaktor beim Seifesieden ist um ein Vielfaches höher als bei der Herstellung von Kosmetika. Ich liebe es, eine Seife zu planen, ein Konzept zu errichten und dieses schließlich durchzuführen: ein leckerer Duft, schöne und zu dem Duft passende Farben, eine schicke Gestaltungstechnik. Dieses Ausleben meiner Kreativität ist es, was ich am Seife Sieden so liebe. Und ganz nebenbei entstehen wunderbar milde und natürliche Seifen für Gesicht, Körper und Hände. Wer Seifen für altmodisch hält wir spätestens jetzt zugeben müssen, dass dies keineswegs mehr der Fall ist.

Austausch in Communities

Etwas im Stillen und nur für mich alleine zu machen hatte keinen besonderen Reiz für mich. Somit war ich schon immer in Online-Foren unterwegs und habe stets den Austausch zu anderen Seifensiedern und Kosmetikrührern gesucht (denn seien wir mal ehrlich, wer hat schon das Glück solche "Verrückten" in der Nachbarschaft zu haben). Ohne Community ist ein solches Hobby einfach nicht so interessant, denn so kommen immer wieder neue Ideen auf, man zeigt sich gegenseitig die mit Liebe gesiedeten Seifen oder hilft anderen Unsern bei Problemen weiter. Außerdem spornen die Werke anderer einen immer wieder dazu an, sich auch an einem solchen Kunstwerk zu versuchen. Der Austausch in den Seifen- und Kosmetikacommunitys bietet einfach immer wieder neuen Anreiz, Neues zu wagen, Neues zu probieren oder Neues zu kreieren.
Meine Leidenschaft, neue Produkte zu kreieren und anderen Menschen meine Hobbys näherzubringen, brachte mich schließlich dazu, an diesem Blog hier zu arbeiten und schreiben. Manche mögen denken: meine Rezepte sind und bleiben geheim. Doch diese Meinung kann ich  nicht teilen. Da ich zum aktuellen Zeitpunkt weder in naher, noch in ferner Zukunft Kosmetika selbst verkaufen möchte stelle ich allen Menschen meine Rezepte zur Verfügung. Ich möchte diese wundervollen Hobbys unter die Leute bringen und mehr Menschen dazu animieren, selbst einmal wohltuende, natürliche Produkte herzustellen. Frei von Erdöl, frei von Silikonen, frei von Parabenen oder anderen mehr oder weniger schädlichen Substanzen. Ich bin ganz der Meinung, dass die eigene Hestellung von natürlichen Kosmetika, mit Pflanzenölen und natürlichen Wirkstoffen, einen Aufschwung erlebt, denn die Menschen achten immer mehr darauf, was sich hinter den Produkten, die sie Tag für Tag auf ihre Haut geben, versteckt. Dabei dürfte euch jedoch auch aufgefallen sein, dass ich nicht 100% natürlich arbeite, denn ich verwende auch künstliche Düfte und Pigmente, da ich ohne bunte Seifen und nach Früchten duftende Cremes einfach nicht kann. Somit werde ich auch weiterhin Spaß an bunten und nach Früchten duftenden Seifen und Cremes haben und hoffe, dass ich auch eure Fantasie und "Do It Yourself Lust" ein wenig beflügeln konnte.

Feedback von euch nehme ich jederzeit freudig entgegen:
die-selbstruehrerei[at]hotmail.de

oder über das Kontaktformular












































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